Dokumentengeneration im Legal Engineering
Automatisierung in der Dokumentengeneration entlastet sowohl bei formalen als auch intellektuellen Arbeiten.
Die Erstellung von Dokumenten wie Verträgen, Anlagen, Anschreiben, Gutachten und prozessualen Schriftsätzen nimmt einen wesentlichen Anteil der juristischen Tätigkeit ein. Optimierbarer Aufwand entfällt dabei formal auf fortlaufende sprachliche Anpassungen in Bezug auf die (wiederholte) Einfügung individueller Daten, Gendering, Plural und Singularformen, die Berechnung von Summen, Fristen und prozentualen Anteilen sowie die Anpassung der Formatierung und Nummerierung je nach Auswahl der Textbausteine. Der intellektuell intensivere Aufwand, das eigentliche juristische Arbeiten, entsteht für die Auswahl von Textbausteinen und /oder inhaltliche Anpassungen entsprechend der jeweiligen zu prüfenden Rechtslage. Diese Arbeit lässt sich sehr gut mittels Navigation durch die notwendigen Entscheidungen entlasten und absichern. Im Rahmen der Automatisierung lassen sich etwa die Fragen und Antworten auf solche reduzieren, die für den konkreten Anwendungsfall Relevanz haben. Automatisieren lässt sich ferner die Umsetzung jeder Auswahl, auch wenn sie mehrere Stellen im Dokument betrifft. Welche Bedingungen für sich oder in Kombination welche Auswirkungen haben, muss dabei nicht immer wieder neu gedacht werden. Ergänzt werden können zudem weitere Funktionen wie die Prüfung auf Vollständigkeit, die Vernetzung von Dokumenten oder auch die zielgerichtete Auswertung von Daten (Eingaben und Auswahlentscheidungen).